Horse & Dogtrail in Marpingen


Am Wochenende vom 24. und 25. August fand wieder ein Horse & Dogtrail-Kurs unter der Leitung von Carmen Forster statt.

Für uns, Tanja Steiner mit ihrem Pferd Maja und Lasa Apso Nani und mich, Ines Fontaine mit Hafi Granada und Naila aber diesmal in ungewohntem Terrain. Wir machten uns Freitags nachmittags auf den Weg nach Marpingen zur Reitanlange „zum Exelberg“ des RuF Alstal.                                                                                  
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Nina Flätgen hatte den Kurs dort organisiert, mit ihrem Pferd Jacki und Jack Russel Hündin Pebbles hatten dieses Trio dort ein Heimspiel.

Alle anderen scheuten nicht die weite Anreise um teilnehmen zu können. Die Spitzenreiterin kam aus Wiesbaden ;)) Irene Bruchhäuser mit ihrem großen Vierbeiner Joker und der Aussi Hündin Joy. Nadine Rupp und ihre Begleiterin Maja nahmen mit Katy dem Pferd von Dieter am Kurs teil.
Der Samstagmorgen begann mit einer Vorstellungsrunde wo wir uns, unsere Pferde und Hunde vorstellten. Danach erklärte Carmen den Grundgedanken und die Regeln des Horse- and Dogtrail und zeigte ohne Pferd, wie die einzelnen Trail-Hindernisse zu bewältigen sind. Die Aufgaben des Hundes standen hier im Vordergrund. An dieser Stelle ein Daumen hoch an den tapferen Smarty, der nach einem Unfall mit „Klumpfuß“ leider nur zuschauen durfte.
Auch für uns, die schon an mehreren Kursen und Reitstunden teilgenommen haben, waren wieder ganz neue Tipps dabei oder man wurde an Wichtiges nochmal erinnert. Die Mensch-und Hund-Teams absolvierten jedes Hindernis einzeln. Dabei probierten wir alle unterschiedlichen Anforderungen, die in einer Pattern verlangt werden könnten aus. Die Zeit verging wie im Flug. Man merkte nur an der nachlassenden Konzentration der Hunde, dass jetzt Zeit für die Mittagspause war.                          

Danach sattelten wir die Pferde und in zwei Gruppen ging es dann an den Trail-Parcours mit Pferd. Wir hatten genügend Zeit Hindernisse wie Tor, Brücke oder ein Stangenviereck zu üben und präzisieren, Carmen erinnerte aber immer an den imaginären Hund, an den man ja in einer Horse & Dogtrail Pattern ja auch noch denken muss. Am Ende des ersten Kurstages wurde uns freigestellt, ob wir den Hund schon dazu nehmen mochten, oder ob wir die Pattern lieber erst nochmal ohne Hund absolvieren.
Abends saßen wir gemeinsam bei Pizza und Pasta in einer lustigen Runde zusammen und wir „Kursteilnehmer“ wurden von den Einstellern und den Mitgliedern vom Verein des R.u.V. Alstal herzlich aufgenommen.
Sonntags  ging es dann mit umgebauten Parcours los. Hier war wieder volle Konzentration gefragt, da Carmen die Pattern einmal zeigte und erklärte, danach sollte man sie selbstständig nachreiten können. Jeder absolvierte sie einmal, dann kamen erst die Hunde dazu. Es war wieder erstaunlich, wie unterschiedlich jedes Pferd und jeder Hund auf die Anforderungen reagierte. Besonders bei den Hunden war von allen Charakteren was dabei, von „eher vorsichtig“ bis „etwas zu unerschrocken“. Carmen erklärte und zeigte uns mit viel Geduld auf was wir immer Achten müssen und betonte immer wieder dass die Sicherheit des Hundes im Vordergrund steht. Bereits morgens konnte jeder Teilnehmer eine einfache Pattern mit Pferd und Hund reiten. Es wurde wieder bewusst, welche Konzentration erforderlich ist, sich den Ablauf zu merken und dabei zwei vollkommen unterschiedliche Tiere unter einen Hut zu bekommen. Aber es funktionierte.                                  
Nach einer Stärkung und erneut umgebautem Parcours, ging es in den Endspurt. Diesmal waren die Anforderungen deutlich höher als morgens und jeder dachte wohl still für sich „DAS schaff ich doch nie“. Aber was wir in sämtlichen Trainingsstunden mit Carmen schon gelernt haben ist, sie hat noch nie etwas von uns verlangt wenn sie sich nicht 100% sicher ist das es funktioniert. Und so war es auch diesmal, so hat am Mittag nochmal jeder ein Erfolgserlebnis gehabt und mit positivem Ergebnis endete für Pferd, Reiter und Hund der Kurs. Es war toll zu sehen, wie Hunde die bisher noch nie oder selten am Pferd gearbeitet waren, sich an diesem Wochenende entwickelten, soviel Spaß bei der Sache hatten und aufmerksam auf das nächste Kommando von Frauchen warteten. Und auch für uns zeigte sich, dass sich unser Fleiß beim Üben gelohnt hat, indem Carmen unsere Verbesserungen lobte. Alles in allem mal wieder ein gelungener Kurs und ein Wochenende das viel zu schnell vorbei ging.


Danke an Carmen für den tollen Kurs,
Nina Flätgen für die gute Organisation, den beiden Mädchen für Alles, Dieter Forster & Björn Bauermann und unseren Gastgebern vom RuF Alstal in Marpingen!

Tanja und Ines